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27.02.20
Kulturnews der Kulturvernetzung NÖ 27. Februar 2020
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JOBANGEBOTE

1. Waldviertel Akademie sucht Geschäftsführer (m/w)

Bewerbungen bis 10. März 2020

KULTURNEWS DER NÖ LANDESKORRESPONDENZ

1. März-Programm im Cinema Paradiso St. Pölten

Niederösterreich-Premiere, Live-Programm und Filmschwerpunkt

2. Studie für langfristige Absicherung der Operette Langenlois

LR Bohuslav: Chancen nutzen und Entwicklungen vorantreiben

EVENTS UND VERANSTALTUNGEN

1. Wein & Kultur: Theater-Ensemble 83 „Begegnungen“

Am 28. Februar, 19.30 Uhr in Poysdorf

2. Perspektive Programmkino: Der Klavierspieler vom Gare du Nord

Am 3. und 4. März, 19.30 Uhr, KIAM Galerie in Amstetten

3. Stefan Haider „Freifach: Herzensbildung“

Benefizkabarett am 4. März, 19 Uhr in Wiener Neustadt

4. „Der Herzog von Reichstadt, Napoleons Sohn, im Spannungsfeld der Politik“

Vortrag am 4. März, 19 Uhr im Rollettmuseum Baden

5. Exclusivconcert Wenzel Beck & Band

Am 5. März, 20 Uhr im Plenkersaal Waidhofen/Ybbs

6. Kabarett Christof Spörk "KUBA"

Am 6. März, 19 Uhr im W.Kienzl Museum 3508 Paudorf, Hellerhof

7. März-Programm der Kunstwerkstatt Tulln

FireFlyClub, Puppentheater, Konzerte, Vernissage

8. Freemeyend / Skatapult kommen in den Tonkeller

Am 7. März, 20 Uhr im Kunsthaus Horn

9. „KUMST-Art-Activity“ Encaustic- Bügeln mit Wachs

mit Anita Zihr am 11. März, 18 Uhr im KUMST Strasshof

JOBANGEBOTE
Bewerbungen bis 10. März 2020

Die WALDVIERTEL AKADEMIE ist seit 1984 als Kultur- und Bildungsinitiative im Waldviertel und im benachbarten Tschechien tätig. Die Vermittlung von Wissenschaft, Kultur und Bildung ist dabei das Hauptaugenmerk der auf vielen Gebieten tätigen Institution.

Zum ehestmöglichen Eintritt wird ein Geschäftsführer (m/w) mit Bürostandort Waidhofen/Thaya gesucht. Weitere Infos 

Bewerbungen mit Lebenslauf und Motivationsschreiben richten Sie bis 10. März 2020 an:
WALDVIERTEL AKADEMIE, Vorsitzender Dr. Ernst Wurz
office@waldviertelakademie.at , Hauptplatz 9, 3830 Waidhofen/Thaya

Aussender: Christoph Mayer, christoph.mayer@waldviertelakademie.at

KULTURNEWS DER NÖ LANDESKORRESPONDENZ
Niederösterreich-Premiere, Live-Programm und Filmschwerpunkt

Ein Filmschwerpunkt rund um den Internationalen Frauentag am 8. März dominiert das Programm des Cinema Paradiso St. Pölten im März: Mit „Der Glanz der Unsichtbaren“ (ab 4. März), „La vérité – Leben und lügen lassen“ (ab 7. März), „Little Women“ (ab 8. März), „Rafiki“ (ab 12. März), „Eine größere Welt“ (ab 14. März), „All I Never Wanted“ (ab 18. März), „Die perfekte Kandidatin“ (ab 21. März) und „Honeyland“ (ab 28. März) porträtieren dabei insgesamt acht Filme bis 31. März starke Frauen und verschiedene Kulturen. Außerdem gibt es an zwei Abenden Diskussionsveranstaltungen sowie Schulvorstellungen im Rahmen von „Cinema School“ zu „All I Never Wanted“ (30. März) und „Rafiki“ (31. März).

In seinem wöchentlichen „Film-Café“ serviert das Cinema Paradiso St. Pölten nächsten Monat Kaffee und Kuchen zu „Knives Out“ (2. März), „Enkel für Anfänger“ (9. März), „Judy“ (16. März), „Little Women“ (23. März) und „Das perfekte Geheimnis“ (30. März). „Namasté!“ kombiniert am 14. März „Eine größere Welt“ mit Yoga und einem Frühstück, „Film, Wein + Genuss“ am 24. März „Das geheime Leben der Bäume“ und „Waren einmal Revoluzzer“ mit Kulinarik aus Senftenberg und Weinen aus Neudegg.

Am 17. März kann man im Rahmen von „Cinema Opera“ Ludwig van Beethovens Oper „Fidelio“ in einer Neu-Inszenierung von Tobias Kratzer mit Jonas Kaufmann, Lise Davidsen u. a. live aus dem Royal Opera House London genießen (musikalische Leitung: Antonio Pappano). Am 18. März folgt die Niederösterreich-Premiere der Doku „Das geheime Leben der Bäume“ von Jörg Adolph und Jan Haft, nach dem Film gibt es ein Publikumsgespräch mit der Biologin Dr. Sabine Fischer und DI Gerald Plattner von den Österreichischen Bundesforsten.

Weitere neue Filme im März sind Stefan Ruzowitzkys Hermann-Hesse-Verfilmung „Narziss und Goldmund“, der Filmspaß „Die Känguru-Chroniken“, „Der Fall Richard Jewell“, „Das Vorspiel“ und „Der schönste Platz auf Erden“. Auf die „Cinema Kids“ wiederum warten „Pippi geht von Bord“, „Lassie – Eine abenteuerliche Reise“ und „Ruf der Wildnis“.

Das Veranstaltungsprogramm startet am 5. März mit einem „Club Tandem“ in der Cinema Bar, wo Andi Fränzl aka DJ Lichtfels und Djane Tilki aka Die Füchsin ab 19 Uhr bei freiem Eintritt selektierte Musik präsentieren. Ab 20 Uhr gastiert dann Der Nino aus Wien, Support-Band ist Bud’s Banjo & The Coconut Thieves. Am 17. März bringt „Celtic Spring“ mit Mary Staunton & Jerry Mulvihill sowie The Conifers irische Musik nach St. Pölten. Am 19. März folgt eine weitere Ausgabe „Tagebuchslam“, ehe am 25. März Reinhold Bilgeri mit Band im Zuge der „70 – And Still Rocking – Tour 2020“ im Cinema Paradiso St. Pölten Station macht.

Nähere Informationen, das detaillierte Programm und Karten beim Cinema Paradiso St. Pölten unter 02742/214 00 und www.cinema-paradiso.at/st-poelten .

LR Bohuslav: Chancen nutzen und Entwicklungen vorantreiben

Die Schlossfestspiele Langenlois gibt es seit nunmehr 25 Jahren. Heuer inszeniert Christoph Wagner-Trenkwitz die Fledermaus von Johann Strauss. Die künstlerische Qualität der Aufführungen im Schloss Haindorf ist hoch und die Festspiele sind auch überregional sehr bekannt. Eine Studie soll nun die Grundlage für eine langfristige Absicherung des traditionsreichen Termins im niederösterreichischen Kultursommer liefern. „Bei einem Kulturbetrieb greifen viele Räder ineinander. Aus meiner Sicht ist die umfassende Analyse aller Parameter und Abhängigkeiten genau der richtige Weg, um die Operette Langenlois in eine Zukunft zu führen, die auch genügend einspielt“, sagt Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

Eine Evaluierungsstudie soll eine Entscheidungsgrundlage liefern, wie die Operette Langenlois nach dem Jahr 2020 weitergeführt werden soll. Dafür wurde „GQ Kulturberatung und Kulturforschung“ beauftragt. In sechs Phasen werden alle Möglichkeiten geprüft und die damit verbundenen Voraussetzungen aufgezeigt. Das Projekt wird noch vor den großen Jubiläumsfeierlichkeiten im Sommer abgeschlossen.

Für die Finanzierung der Studie gibt es eine Förderung aus LEADER-Mitteln. „Wir sind dem Team in Langenlois sehr dankbar, dass es mit viel Herzblut und Engagement solche Produktionen abseits der großen Städte auf die Beine stellt. Daher unterstützen wir auch gerne bei der Entwicklung von Ideen, die das weiterhin ermöglichen“, so Josef Edlinger, Obmann der LEADER-Region Kamptal. Landesrätin Bohuslav fügt hinzu: „Ich vertraue darauf, dass es gelingt, an den richtigen Rädern zu drehen und ein tragfähiges Konzept für Schlossfestspiele zu entwickeln.“

Die LEADER-Region Kamptal hat das Projekt gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategie zur Förderung ausgewählt. Es wird mit Unterstützung von Land und Europäischer Union (LEADER Fördermitteln) gefördert. Das Land Niederösterreich hat kürzlich die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav beschlossen.

Weitere Informationen: Büro LR Bohuslav, Markus Burgstaller, Telefon 02742/9005-12253, E-Mail markus.burgstaller@noel.gv.at , bzw. Wirtschaftsagentur ecoplus, Andreas Csar, Telefon 02742/9000-19616, E-Mail a.csar@ecoplus.at .

EVENTS UND VERANSTALTUNGEN
Am 28. Februar, 19.30 Uhr in Poysdorf

Weinviertel DAC Erstpräsentation mit „Begegnungen“. Das Ensemble 83 aus Bruck/Leitha bringt Auszüge aus der Musicalrevue „I love you, you’re perfect, now change“ vo Moe DiPietro und Jimmy Roberts. Das Zusammenspiel von Mann und Frau ist ein immerwährendes Erlebnis. Humoristische Begegnungen vom „Blind Date“ bis hin zum Kennenlernen bei einer Beerdigung.

Reichensteinhof, Liechtensteinstr. 1, 2170 Poysdorf
Karten + Info: Sparkasse Poysdorf, Tel 02552/23 55, office@atinoe.at , Tel 02552/20 103

Aussenderin: Gudrun Sperner-Habitzl, ATiNÖ, Landesverband f. außerberufliches Theater in NÖ, 2170 Poysdorf, Dreifaltigkeitsplatz 2, Tel 02552/20 103, 0699/181 220 02, www.atinoe.at

Am 3. und 4. März, 19.30 Uhr, KIAM Galerie in Amstetten

Drehbuch u. Regie: Ludovic Bernard | FR 2018 | 106 Min.

Wann: Dienstag, 03.03. (dF) | Mittwoch, 04.03. (OmU) | 19.30 Uhr
Wo: KIAM Galerie | Wiener Straße 1 | 3300 Amstetten
Eintritt: € 7,- Erwachsene | € 4,- SchülerInnen & Studierende
Trailer

Zum Film: Eine so brillante wie elektrisierende Geschichte über die vereinende Kraft der Musik und die große Chance, die im gegenseitigen Vertrauen liegt!

Mathieu Malinski (Jules Benchetrit) redet nicht viel, aber wenn der junge Mann aus der Pariser Banlieue ein Klavier sieht, vergisst er die Welt um sich. Auf dem Bahnhof Gard du Nord eilen die Menschen zu den Zügen, aus den Lautsprechern ertönen Durchsagen, aber Mathieu hat sich mitten im Trubel an das öffentliche Klavier gesetzt und spielt ein klassisches Stück. Als ihn eines Tages Pierre Geithner (Lambert Wilson), der künstlerische Leiter des Pariser Konservatoriums, zufällig hört, bleibt er stehen und lauscht verzückt: Er hat ein Talent entdeckt.
Es ist allerdings ein Talent, das gar nicht entdeckt werden will. Mathieu hat die soziale Kluft tief verinnerlicht, die ihn seit seiner Kindheit von Gleichaltrigen trennt, deren Begabungen ausgiebig gefördert werden. Doch als er mit seinen Freunden aus den Vororten einen Einbruch begeht und gefasst wird, weil er sich in der noblen Wohnung nicht um den Schmuck kümmert, sondern Klavier spielt und die Polizisten nicht kommen hört, setzt sich Pierre vor Gericht dafür ein, dass Mathieu Sozialstunden auf dem Konservatorium ableistet, statt ins Gefängnis zu gehen. Pierre will Mathieu nun dazu bewegen, sich von der „Gräfin“ (Kristin Scott Thomas), der besten und strengsten Klavierlehrerin im Haus, unterrichten zu lassen. . .

Ein Film voller Atmosphäre und Energie!

Aussenderin: Perspektive Kino Amstetten, Mag. Kati Pregartner, Presse- & Öffentlichkeitsarbeit, Tel 0650/830 50 68, newsletter@perspektivekino.at , www.perspektivekino.at , www.instagram.com/perspektivekinoamstetten , www.facebook.com/PerspektiveKino

Benefizkabarett am 4. März, 19 Uhr in Wiener Neustadt

Der Kabarettist und Religionslehrer Stefan Haider stellt sich in den Dienst seiner Schule und präsentiert sein aktuelles Programm „Freifach: Herzensbildung“ in der HLM/BAFEP Wiener Neustadt.

Ort: HLM/BAFEP Wr. Neustadt, Aula, Schneeberggasse 26, 2700 Wiener Neustadt
Tickets: Sekretariat der Schule, Tel 02622/85 74 811 (Mo-Do 8 - 15 Uhr, Fr 8 - 13 Uhr)

Der Reinerlös wird zur Gänze für Projekte der Schule verwendet. "Viele meiner Pointen sammle ich im Unterricht, da freut es mich mit diesem Benefiz meiner Schule auch wieder etwas zurückgeben zu können.“, so Stefan Haider.

Wenn Ihre gegenwärtige Beziehung eine Ausbildung wäre – wofür würden Sie kämpfen?
Für die Einführung der täglichen Turnstunde? Für mehr naturwissenschaftliche Versuche?
Für mehr Autonomie? Oder doch für bessere Technik?
Braucht es wirklich die zweite lebende Fremdsprache oder reicht es, wenn wir uns auf Deutsch missverstehen? Sollten Vermögensbildung und Herzensbildung abwechselnd am Stundenplan stehen oder müssen wir uns für eines von beiden entscheiden?
Und warum überhaupt dem Herzen folgen, wenn das Navi soviel präziser ist?
Viele Fragen, eine Antwort: Ich weiß es noch nicht!

Aussenderin: Daniela Fritz, d.fritz@grassmugg.ag

Vortrag am 4. März, 19 Uhr im Rollettmuseum Baden

Vortrag von Dr. Rudolf Novak

Napoleons Sohn (1811 – 1832), in Österreich als „Herzog von Reichstadt“ bekannt, war seit seiner Geburt Gegenstand politischer Interessen. Durch seine Mutter, Erzherzogin Marie Louise von Österreich, zugleich ein österreichischer Prinz, stand er nach dem Sturz seines Vaters im Mittelpunkt strategischer Annahmen, die durch seinen frühen Tod ein Ende fanden. Auch die Stadt Baden ist durch einige seiner Lebensstationen mit ihm verbunden.

Die Kapuzinergruft in Wien blieb nicht seine letzte Ruhestätte. Noch 1940 sollte seine sterbliche Hülle politische Bedeutung erhalten und wurde nach Paris gebracht, wo sein Sarkophag allerdings nicht mehr zu sehen ist.
Über einige seiner Lebensstationen und die verborgenen Hintergründe der politischen Auseinandersetzungen spricht Dr. Rudolf Novak.

MinR i.R., Mag., Dr. Rudolf Novak, war viele Jahre Kulturattaché in Paris und an anderen österreichischen Botschaften. Er ist Autor eines Buches über Kronprinz Rudolf und die Hintergründe von Mayerling, sowie zahlreicher historischer Fachartikel.

Eintritt: € 7,- (für Urania-Mitglieder und Kurgäste mit VIP Card: € 5,-)
Es besteht die Möglichkeit, schriftlich oder telefonisch Plätze zu reservieren.

Rollettmuseum, Weikersdorfer Platz 1, 2500 Baden
Tel 02252/86 800-580 / museum@baden.gv.at / www.rollettmuseum-baden.at

Aussender / Infos: Abteilung Museen Baden, museum@baden.gv.at

Am 5. März, 20 Uhr im Plenkersaal Waidhofen/Ybbs

Frischer Austropop blüht auf

Wenn Willi Resetarits jemanden unter seine Fittiche nimmt, ist meist der Erfolg nicht weit. Am 5. März 2020 wird im Plenkersaal um 20 Uhr dieser junge Wiener Singer-Songwriter WENZEL BECK mit BAND die Bühne betreten und mit seinen sensiblen und gehaltvollen Songs das Publikum begeistern, gerade so wie Willi Resetarits der Ihn unter seinen Fittichen hat.

Wenzel Beck, gut 19 Jahre jung, spielt Schlagzeug, Gitarre, komponiert und singt hoch beseelt. Er ist ein Rohdiamant, der sich selber schleift. In der neuformierten Wenzel Beck Band finden drei blutjunge Ausnahmetalente zusammen. Julia Hofer ist als international anerkannte Cellistin und Bassistin beispielsweise mit Martin Verdonk, Aleksey Igudesman und Pee Wee Ellis unterwegs. Richard Münchhoff arbeitete als herausragender Nachwuchs-Drummer mit Stars wie Billy Cobham, Jennifer Batten und Dean Brown zusammen. Wenzel Beck & Band beeindrucken „frisch“ mit jedem Ton, schön wenn das Austropop-Genre auch im Ybbstal aufblüht!

"Was sofort auffällt, ist die ungewöhnliche Reife dieses erst 20jährigen Songwriters. Wenzel Beck komponiert hochemotionale Lieder, die mehr oder weniger klandestine, politische Botschaften enthalten. Ein wichtiges Thema ist ihm der evidente Verlust der Mitmenschlichkeit und Solidarität, wie er in Österreich, aber auch an vielen anderen Orten dieser Welt, in den letzten Jahren sichtbar wurde.

Der dreijährige Djembe Schüler Wenzel konnte bei einer Kurt Ostbahn und die Combo Probe dabei sein. Christian Eigner, der begnadete Ostbahn und Depeche Mode Schlagzeuger, übte eine magische Anziehungskraft auf den kleinen Knaben aus und so verbrachte dieser die halbe Probe auf dem Schoss des Meisters.

Ein unvergessliches Erlebnis für Wenzel. Zunächst spielt er die Kochtöpfe, bald ein von den Eltern geschenktes Kinderschlagzeug, wechselt von der Djembe in die Musikschule der Stadt Wien und startet eine Ausbildung zum Schlagwerker.
Der Rhythmus ist es auch, der ihn, der längst zur Gitarre als Hauptinstrument gewechselt hat, beim Komponieren leitet. Zu seinen Helden zählen viele Songwriter, für die der Beat essenziell ist: Sting, John Martyn, Tom Misch und jene Hiphop-Kombos, die sich auf J. Dilla berufen. Diese Granden gehen zwar im Haushalt der Becks nicht aus und ein, aber ein ebenso großer Österreicher: Willi Resetarits.

Eines Abends fragte er ihn, ob er ihm nicht mal was Eigenes vorspielen könnte. Die Crux war bloß, dass er noch nichts hatte. Resetarits gab ihm zwei Termine. Innerhalb von eineinhalb Wochen komponierte Beck fünf Songs. Drei warf er sofort in den Kübel, zwei überlebten. Mit denen machte er sich auf die Reise nach Floridsdorf. Resetarits zeigte sich angetan, ohne viel Hilfestellung leisten zu müssen.

Wenzel Beck ist determiniert genug, um sich künstlerisch selbst zu positionieren. Er ist ein Rohdiamant, der selbst für den eigenen Schliff sorgt. Was ihm dabei zugute kommt, ist, dass ihn Um- und Irrwege mehr interessieren als eine etwaige langfristige Strategie. Und er setzt sich gerne selbst unter Druck. Etwa mit seinem Studium der Technischen Mathematik, das ihn Zeit kostet, aber ihm auch viel Qualitätszeit schenkt. Er übt nie ins Blaue hinein. Stets stellt er sich konkreten, musikalischen Fragen und Problemen. Er wollte schon von klein an viele Lehrer haben. Mit den Jahren und dem Wechsel zur Gitarre wurden diese namhafter.

Mit Größen wie Harri Stojka, Klaus Trabitsch und Karl Ritter kam er bereits in gitarristischen Dialog. Im Wohnzimmer des Jazz Pianisten Roland Guggenbichler hat er das aufgenommen, was sein erstes Album werden wird. Der Song „Der Wind“ ist ja schon längere Zeit auf Airplay in heimischen Qualitätssendern.
Die nächste Auskoppelung ist „Immer Wieder“, ein Lied mit ernster Thematik, das am Ende aber Hoffnung schenkt. Und im Laufe des Winters folgt sein Debütalbum, solo aufgenommen und voller Szenarien, die die Hörer vom Alltag abziehen, ohne simpel zu unterhalten.
Wenzel Beck schreibt kontemplative Lieder, die zum Nachdenken anregen. Mal auf Wienerisch, mal auf Englisch. Eine Akustikgitarre, ein wenig Mundharmonika und ganz viel von dieser ausdrucksstarken Stimme fesseln und lassen nicht mehr los.
Was er über seine Konzerte sagt, gilt auch für sein Album: „Als Künstler will ich eine Geschichte erzählen, Emotionen erzeugen – hier beginnt Musik.“"
- Samir Köck

Veranstalter: Kulturamt Waidhofen | Co-Veranstalter: Josi Ecker (revent.at)
Karten unter ÖTicket oder im Bürgerservice der Stadt Waidhofen a.d.Ybbs (Offenes Rathaus)
www.wenzelbeck.com

Aussender: Josef Nikolaus Ecker - Revent GmbH, ecker@revent.at

Am 6. März, 19 Uhr im W.Kienzl Museum 3508 Paudorf, Hellerhof

Christof Spörk goes Kuba. Ob er dort auch wirklich ankommt, ist nebensächlich. Der Weg ist das Ziel. Das Ziel weit weg. Autostoppen wird jedenfalls schwierig. Außer die Klimaerwärmung zeigt sich einmal von ihrer kundenfreundlichen Seite und trocknet den Atlantik aus. Wenn es den überhaupt gibt, diesen Atlantik. Es wird ja so viel gelogen in letzter Zeit!

Info: W. Kienzl Museum, 3508 Paudorf, Hellerhof, Obfrau Ingrid Pergher, Tel 0676/635 40 91
Karten: AK € 21.- VVK € 19.- im Rathaus Paudorf, Tel 02736/65 75, Mo, Fr 7.30 Uhr - 12 Uhr, Di, Do 7.30 Uhr - 12 Uhr, 13.30 Uhr – 17.30 Uhr
www.kulturverein-paudorf.at

Aussenderin: Ingrid Pergher, ingrid.pergher@gmx.at

FireFlyClub, Puppentheater, Konzerte, Vernissage

7. März, 18 Uhr: FireFlyClub, Einlass: 17.45 Uhr
Intergrative Veranstaltung; Musik kennt keine Ausgrenzung, Der Firefly Club bildet Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung zu DJs aus und hier präsentieren sie sich.

8. März, 11 Uhr: Puppentheater Stoffels Wunderkistchen spielt: Stoffel im Zauberwald
Stoffels Hase ist krank geworden. Die Großmutter rät ihm, zur Zauberin in den Zauberwald zu gehen, denn sie weiß sicher zu helfen. Zuerst verirrt er sich, aber mit Hilfe des Wurzelzwergs kommt er doch endlich zur Zauberin. Kinder ab 3 Jahre, wobei auch die Großen mit ihren Ideen gefragt sind und angesprochen werden.

13. März, 20 Uhr: Wolfage
„Viel weiß der Weise, sieht weit voraus
Der Welt Untergang, der Asen Fall.
Beilalter, Schwertalter, wo Schilde krachen,
Windzeit, Wolfszeit eh die Welt zerstürzt.“
(Ältere Edda, ca. 1240)

Das Repertoire dieser 2015 gegründeten Band reicht von romantischen Balladen, über energetischen Mainstream-Rock-Songs bis zu stampfenden Hardrock-Hammern. Der Fokus liegt auf Eigenkompositionen mit deutschen und englischen Texten, über die schönen aber auch dunklen Seiten von Liebe, Leidenschaft und dem Leben. Die Band präsentiert aber auch einige Songs anderer Künstler, wie Bon Jovi oder AC/DC.
Die Einflüsse der Rockband reichen von romantischen Poprock, erdigem Hard Rock, energiegeladenen Metal über einfallsreichen Indie-Pop und sogar bis zum bodenständigen Schlager. Das wird auch deutlich repräsentiert durch die verschiedenen Charaktere der involvierten Musiker. Wolfage das sind Gerry Pribil (‚Gerry‘, Leadgesang und Rhythmus-Gitarre) Roman Markhart (‚Freki‘, Bass), Manfred Kremczek (‚Dino‘, Leadgitarre), Peter Balazs (‚Odin‘, Drums) und Phillip Redl (‚Loki‘, Keyboards). Diese Aufstellung sorgt für einen energiegeladenen und schweißtreibenden Abend.
https://www.facebook.com/wolfszeit/

17. März, 20 Uhr: JazzKonzert  **It’s funky. It’s fresh - It’s phat - It’s KRAUT!**
Line Up: Dominik Landolt – Keys | Gidi Kalchhauser – Bass | Raphaela Fries – Drums | Special Guest: Oscar Schöller, vocals

KRAUT
It’s funky. It’s fresh. It’s phat. It’s KRAUT!
Kraut ist eine österreichische Jazzrock/Funk Band. Das erste Album „City Life“ wurde 2019 released und das Programm der CD seit 2018 erfolgreich in ganz Österreich gespielt.
Die Bandmitglieder sind Dominik Landolt (Bandleader, Komponist und Keys), Christian Gidi Kalchhauser (Bass) und Raphaela Fries (Drums).
2020 wird es noch funkiger und viele interessante Zusammenarbeiten mit österreichischen Sängerinnen und Sängern sind geplant. Anfang des Jahres werden Live-Studio-Sessions veröffentlicht werden um die oben genannten Gastku¨nsterInnen zu featuren. Am Ende des Jahres ist die Aufnahme des neuen Albums geplant, welches 2021 released werden soll. Wer die Band live sehen möchte findet alle Konzerttermine unter www.landoltdominik.com

20. März, 19 Uhr: Vernissage aktuelle Perspektiven von zeitgenössischen jungen Künstlern
Öffnungszeiten: Sa + So 14 – 18 Uhr | Ausstellungsdauer bis 5. April

Astrid Rothaug (Grafik, Universität für Angewandte Kunst Wien)
Luka Kusevic (Malerei, Akademie der Bildenden Künste Zagreb)
Rafael Lippuner (Art & Science, Universität für Angewandte Kunst Wien)
Xandi Vogler (Bühnenbild, Akademie der Bildenden Künste, Wien)
Elena Zeh wird die Ausstellung begleiten & Texte schreiben.

Aussenderin / Infos: Katrin Werzinger, Albrechtsgasse 18, 3430 Tulln, www.kunstwerkstatt.at , office@kunstwerkstatt.at

Am 7. März, 20 Uhr im Kunsthaus Horn

Karten im Vorverkauf unter www.kulturimtonkeller.at/karten oder unter 0664/132 96 64 | VVK 12,- € / AK 15,- €

Freemeyend
Power-Reggae und Ska aus Wien – unter diesem Motto beschallen die 11 Musiker der Freemeyend Family seit 2015 nationale wie internationale Reggae Events und bringen dabei Tanzschuhsohlen jeglicher Marke und jeglichen Couleurs zum Glühen.

Das Line-Up der aus allen Ecken der Welt stammenden Band lässt dabei keine Erwartung an ein genre-typisches Orchester der Oberklasse offen. Drums und Bass legen das Fundament auf dem Gitarre, Keys und eine 4-köpfige Brass-Section den Boden für den Frontman bereiten, der unterstützt von 2 Backgroundsängerinnen das Publikum durch einen Abend voller bodenständiger, kraftvoller und grooviger Dancemusic führt.

Skatapult
Renommierte Ornitholog*innen behaupten, der Pelikan sei das revolutionärste Tier. Oder der Flamingo. Weit gefehlt, es ist das Huhn. Schon seit 2011 treibt die selbsternannte Hühnertruppe ihr Unwesen in der europäischen Musiklandschaft. Dabei scheut die Band nicht davor zurück Genregrenzen zu sprengen und das Publikum mit explosiven Liveshows zu unterhalten.

Nachdem die Third-Wave-of-Ska Szenegrößen wie Reel Big Fish oder Mad Caddies hervorgebracht hatte, schien es ruhig um den Offbeat geworden zu sein. Ein Haufen Nachwuchsbands versuchte erfolglos den Sound einer längst verebbten Ära zu kopieren. Skatapult hingegen schaffen es sich weder dem Sound der 90er, noch dem verstaubten Image des 2-Tones anzubiedern, indem sie tanzbare Rhythmen in moderne, deutschsprachige Popsongs packen. Die Lieder erzählen Geschichten von lähmenden Versagensängsten, wecken tief schlummernde Sehnsüchte und zelebrieren hymnenhafte Sozialkritik. Eine Reise in unendlichen Wasserrutschen, vorbei an brennenden Streifenwagen in die Heimat von Gottfried. Dabei wollen sie doch nur eines: Schmusen! Tja, und spätestens beim Anhören der neuesten EP „Halbe Sachen“ (2018) haut es auch dem tanz-unwilligsten Grünschnabel endlich den Vogel raus.

Aussender: Willi Lehner, willi.lehner@kulturvernetzung.at

mit Anita Zihr am 11. März, 18 Uhr im KUMST Strasshof

Unsere Künstler möchten Ihnen unterschiedliche künstlerische Techniken näherbringen und laden Sie ein an unserem Aktivtag teilzunehmen. Es wird in einzelnen Schritten erklärt, wie ein Werk entsteht. Die Teilnahme ist kostenlos und Sie können spontan vorbeikommen und zusehen! Einige Techniken können vor Ort gegen einen kleinen Unkostenbeitrag gleich ausprobiert werden und unsere Künstler unterstützen Sie dabei tatkräftig.

Aussenderin: Silvia Ceplichal, Kulturverein Marchfeld Strasshof = KUMST www.kumst.at , 2231 Strasshof, Immervollstr. 6. Information zu Karten und Programm unter 0699/195 644 84 oder office@kumst.at , bzw. Anmeldung f. Workshop unter KUMST@gmx.at

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