Kulturnews abonnieren                        
« vorheriger Aktuell nächster »
22.02.10
Kulturnews der Kulturvernetzung NÖ 22. Februar 2010
x

MITTEILUNGEN DER KULTURVERNETZUNG NÖ

1. Einladung zur Friedenpreisausschreibung 2010

Beteiligungen noch bis 30. April 2010 möglich

2. NÖ Medienhandbuch 2010 erschienen

Wichtige Kontakte aus der Druck- und Medienbranche

3. Lernende Regionen in Niederösterreich

Förderprogramm des Lebensministeriums

4. KKK Kunst Kultur Kreativität Winzendorf: Teddybären nähen

Am 11. und 18. März in Winzendorf

EVENTS UND VERANSTALTUNGEN

1. St. Pöltner Künstlerbund lädt zur Ausstellung »gemalt«

Eröffnung 25. Februar, 18.30 Uhr im KUNST:WERK in St. Pölten

2. Ausstellungseröffnung Julia Maurer / Astrid Rausch

Am 26. Februar, 19 Uhr in der Galerie Blaugelbezwettl

3. Karin Berger bei den FrauenFilmTagen 2010

Vom 25. Februar bis 4. März im Filmhaus Kino am Spittelberg

4. Filmklub Wieselburg: Kleine Fische

Am 24. Februar, 19.30 Uhr im Kinomalvier

5. Kabarett „Diener for All“ und „Unter Heuschrecken“

Am 26. u. 27. Februar, 21 Uhr im Artefakt Mistelbach

6. Buchpräsentation mARTina schettina „Mathemagische Bilder“

Am 25. Februar, 19.30 Uhr im MuseumsQuartier Wien

7. „Die Gesichte unserer Vierkanthöfe“ Lichtbilder-Vortrag

Am 25. Februar, 19.30 Uhr in der Hauptschule Haag

8. Konzert triovial / Tesak & Blazek in Kreuzstetten

Am 25. Februar, 20 Uhr beim KulturDonnerstag im 9er

MITTEILUNGEN DER KULTURVERNETZUNG NÖ
Beteiligungen noch bis 30. April 2010 möglich

Heuer am 5. September 2010 findet bereits zum dritten Male die Verleihung der Friedensrosen (Europäische Friedensrose) statt.

Die Aussendung erhalten Sie hiermit über das Regionale Leaderbüro zugesendet, da sich dieses im Friedensstift Waldhausen, im Blickfeld der Friedensrose befindet.

Wir laden herzlich alle Bürger und Bürgerinnen ein, sich noch bis 30. April 2010 an der Ausschreibung zu beteiligen. Nennen auch Sie, Personen oder Gruppen, die sich in ihrer Arbeit oder in der Gesellschaft für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung einsetzen, und die Sie, für würdig erachten eine Anerkennung zu erhalten.

Besonders das Thema Bewahrung der Schöpfung muss uns eigentlich unter den Nägeln brennen, hatten wir doch in den letzten Jahren eine Menge Naturkatastrophen. Selbst internationale Klimakonferenzen konnten leider keine zufriedenstellende Ergebnisse zustandebringen.

Doch es gibt Sie, die Menschen und Gruppen die etwas tun, die in den letzten Jahren einen großen Beitrag für die Bewahrung der Schöpfung leisteten. Der Papst sagte anlässlich des Weltfriedenstages zum 1. Jänner 2010 sinngemäß: Schöpfungsbewahrung heißt Frieden bewahren.

Wir freuen uns, wenn dann am 5. September 2010, die von einer namhaften Jury ausgewählten Personen oder Gruppen mit einer von drei metallenen Rose geehrt werden. Zur Friedenssternwallfahrt sowie zur Friedensvesper und der Verleihung an die neuen Preisträger sind sie herzlichst eingeladen.

Den Ausschreibungstext können Sie derzeit schon von der alten Homepage www.friedensrose-waldhausen.at downladen und in Bälde auch auf www.europa-friedensrose.eu abrufen.

Die Einreichungen bitte an das Kuratorium Waldhausen
Kennwort: Friedenspreis 2010, Schloßberg 2, 4391 Waldhausen
Oder per E-Mail: pfarre.waldhausen@dioezese-linz.at

Aussender / Infos: Pius Frank, 3691 Nöchling 67, Tel 07414/76 30, friedensrose@hotmail.com , piusfrank@hotmail.com , office@pius-metalldesign.at , www.friedensrose-waldhausen.at in Bälde www.europa-friedensrose-eu

Wichtige Kontakte aus der Druck- und Medienbranche

Die Ausgabe 2010 des NÖ Medienhandbuches ist mit Beginn des Jahres erschienen. Auf rund 300 Seiten finden sich die wichtigsten Kontaktadressen aus der Druck- und Medienbranche mit Schwerpunkt Niederösterreich: Außenwerbung, Druck/Satz/Repro, Elektronische Medien, Gratiszeitungen, Journalisten, Magazine, Nachrichtenagenturen, Onlinedienste, Pressestellen, Tageszeitungen, Werbeagenturen und Wochenzeitungen, sowie alle nö. Gemeinden alphabetisch geordnet inkl. Webadressen.

Ab sofort gibt's das praktische Nachschlagewerk der Edition LW direkt beim Verlag LW Media: NÖ Medienhandbuch 2010, 288 Seiten, Einzelpreis Euro 12,90 zzgl. Euro 2,60 Versandspesen

Bestellungen an: helga.klanner@lwmedia.at
Online-Recherche in der 2009er Ausgabe: www.medienhandbuch.at

Aussender / Quelle: Wildner Music - Dienstleistungen im Musikbusiness, Mag. Günther Wildner, MAS, Freundgasse 10-12/12, 1040 Wien, Tel / Fax 01/48 40 428, Mobil 0699/126 96 542, wildner@wildnermusic.com , www.wildnermusic.com

Förderprogramm des Lebensministeriums

Lernen und Bildung ist heute wichtiger als je zuvor. Neben der Qualifikation für den Arbeitsmarkt ist es gerade das Lernen in Kulturprojekten, das Horizonte eröffnet und Kreativität freisetzt. Mit dem Förderprogramm „Lernende Regionen“ des Lebensministeriums werden neue und unkonventionelle Lernangebote in den Regionen ermöglicht.

Hauptmerkmale der Lernenden Regionen sind:
++ Die Zusammenarbeit regionaler Institutionen in einem Netzwerk um das Bildungsangebot in der Region zu stärken. Gerade Kultureinrichtungen können dabei wichtige Beiträge leisten
++ Die Entwicklung einer Strategie im Netzwerk, in der Schwerpunkte für die Region festgelegt werden.
++ Die Umsetzung von innovativen und kreativen Projekten entsprechend den Schwerpunkten.

In Niederösterreich gibt es bereits 15 Lernende Regionen. Eine Übersicht finden Sie hier:
www.leader-austria.at/leader/lernende-regionen/die-regionen

Lernende Regionen sind mit den sogenannten Leader-Regionen identisch. Wenn Sie Interesse haben im Netzwerk einer Lernenden Region mitzuarbeiten kontaktieren Sie die/den für Ihre Region zuständigen Leader-Manager/in (siehe Übersicht)
Nutzen Sie die Chance sich mit interessanten Einrichtungen in Ihrer Region zu vernetzen und spannende Projekte zu entwickeln!

Weitere Infos zu den Lernenden Regionen:www.leader-austria.at/leader/lernende-regionen

Aussender: Klaus Thien, Österr. Institut für Erwachsenenbildung, klaus.thien@oieb.at

Am 11. und 18. März in Winzendorf

Kursleiterin: Rosa Schober
Datum: 11. März und 18. März 2010, Kurszeit: jeweils von 14 – 18 Uhr
Kursort: 2722 Winzendorf, Volksheimstraße 396
Kursbeitrag: € 90,-- / Materialkosten: ca. € 35,--
Teilnehmer: mind. 3 Personen, max. 6 Personen
Anmeldeschluss: 1. März 2010

Ablauf: 1. Kurstag: zuschneiden, nähen + Hausaufgabe / 2. Kurstag: ausstopfen, zusammensetzen der Gelenke, Augen einziehen, Ohren annähen, Nase sticken
Bitte mitbringen: dünne Nähnadeln, Stecknadeln, Schere, Fingerhut, Spitzzange

Anmeldung bei Fr. Barbara Freiler: Tel 0664/333 69 45

Stornogebühr: beträgt bis 1 Woche vor Kursbeginn die Hälfte der Anzahlung. Bei Nichterscheinen wird die gesamte Anzahlung einbehalten. Bankverbindung: RAIKA Winzendorf , BLZ: 32937, Kontonr.: 5.304.233, Wichtig! Bitte bei Banküberweisung Kurstitel bekannt geben!

Aussender: KKK Kunst Kultur Kreativität Winzendorf, Veronika Wiedhofer, Tel 02622/21 734-58, v.wiedhofer@iag.at

EVENTS UND VERANSTALTUNGEN
Eröffnung 25. Februar, 18.30 Uhr im KUNST:WERK in St. Pölten

Der St. Pöltner Künstlerbund lädt zur Eröffnung und zum Besuch der Ausstellung »gemalt« am Donnerstag, 25. Februar 2010, 18.30 Uhr im KUNST:WERK, 3100 St. Pölten, Linzer Straße 16 (Löwenhof).

18 Künstlerinnen und Künstler zeigen anlässlich der Ausstellung »gemalt« im KUNST:WERK, dem Ausstellungsraum des St. Pöltner Künstlerbundes im St. Pöltner Löwenhof, die verschiedensten Facetten von Malerei. Die gezeigten Arbeiten sind in unterschiedlichen Techniken erstellt - von Öl-, Acryl- und Temperamalerei über Aquarell und Guache bis zur Hinterglasmalerei. Thematisch werden Landschaft, Figur, Stilleben, Abstraktes u. a. behandelt. Alle Ausstellenden sind Mitglieder des St. Pöltner Künstlerbundes.

An der Ausstellung nehmen teil:
Gertraude Erlacher, Judith Exel, Don Ferguson, Renate Habinger, Eleonore Hettl, Elisabeth Kallinger, Hermine Karigl-Wagenhofer, Ernest A. Kienzl, Wilhelm Kollar, Herbert Kraus, Hannelore Mann, Wilhelm Pernerstorfer, Josef Reinberger, Franz Rupp, Friedrich Martin Seitz, Josef Friedrich Sochurek, Rupert Vogelauer, Margareta Weichhart-Antony
Konzipiert und kuratiert wurde die abwechslungsreiche Schau von Ernest A. Kienzl.

Die Ausstellung ist vom 25. 2. bis 28. 3. 2010 jeweils Donnerstag und Freitag von 16.00 bis 18.30 Uhr, sowie Samstag und Sonntag von 10.00 bis 12.30 geöffnet. Zu den Öffnungszeiten ist jeweils eine Künstlerin / ein Künstler anwesend.

Aussender / Infos: St. Pöltner Künstlerbund, c/o MMag. Ernest A. Kienzl, Urbanstraße 16, 3100 St. Pölten, office@stpoeltnerkuenstlerbund.at , www.stpoeltnerkuenstlerbund.at

Am 26. Februar, 19 Uhr in der Galerie Blaugelbezwettl

Eröffnung: Freitag, 26. Februar 2010, 19 Uhr
Ausstellungsdauer: 27. Februar – 21. März 2010
Öffnungszeiten: Freitag bis Sonntag 14 - 18 Uhr
Kunstgespräch: 26. Februar 2010, 20 Uhr, Michael Stavarič / Julia Maurer / Astrid Rausch

Julia Maurer
malt Subjektivität in der Krise. Emotional entfremdet, zwischen Scham und irrantionaler Angst, liegen die Charaktere wie nackt in ihrer Hoffnungslosigkeit, irritiert und verzweifelt über einen unbekannten Schaden oder Verlust- der Betrachter fühlt sich wie ein Voyeur. Manchmal grotesk, oft unvollständig und archaisch, zeigen sie gnadenlos ihre Einsamkeit und Isolation in einer beunruhigenden, und seelenlosen Landschaft. Julia Maurer zeigt die Architektur des Unheimlichen, irgendwo zwischen altbekannter, alltäglicher Umgebung und enigmatischem Gebiet. So entsteht ein Porträt des Innerlichen, eine Bühne für den quälerischen Aspekt von Gefühlen erhöhter Intensität, ein Haus der Träume und Begierden, die ihre Erfüllung erwarten, aber doch eher zum Scheitern verurteilt sind. Auch hier dominiert das Vage, und zusammen mit einem Gefühl der Leere und Abwesenheit entsteht beinahe eine Detektivgeschichte: In provozierender Suggestivität, zwischen Auslöschung und offener Manifestation, kann man Maurers Bilder als Dokumentation realer oder imaginärer Verbrechen lesen, in denen omnipräsente psychologische Transgressionen, Wunden und Traumata als Reste psychischer oder physischer Gewalt bleiben. In asketisch reduzierten Farben und beinahe naiv malt sie anonyme, „typische“ Figuren und banale, ikonische Architektur; ausgeführt mit radikal objektiver Kälte aber auch mit der überzeugenden Wahrheit persönlicher, innerer Erfahrung.

Astrid Rausch
"... Es gibt folglich eine vorbereitende Arbeit, die ganz und gar zur Malerei gehört und dennoch dem Malakt vorausgeht. Diese vorbereitende Arbeit kann über Skizzen verlaufen, aber nicht notwendigerweise, und selbst die Skizzen ersetzen sie nicht (...) Diese vorbereitende Arbeit ist unsichtbar und still und dennoch sehr intensiv. So dass der Malakt als ein Nachträgliches (»Hysteresis«) im Verhältnis zu dieser Arbeit auftaucht. (G.Deleuze: Francis Bacon.Logik der Sensation) "Man hört nicht genug auf das, was die Maler sagen..." (G.Deleuze: Francis Bacon.Logik der Sensation) Das Bild beginnt mit der Vorstellung: Szenen, Wörter, eine Melodie, eine Person, Geräusche ... Sobald die ersten Farben und Formen auf der Leinwand entstehen, muss die ihnen zugrunde liegende ursprüngliche Vorstellung als Theorie behandelt werden, die um- und ausgebaut, überschritten oder auch verworfen werden kann. Es tauchen neue Fragen auf - Striche, eine Form, Personen, eine weitere Farbschicht ... - die vorher nicht vorstellbar waren. Der Vorgang des Malens wird nun vergleichbar mit einem komplexen Spiel: Auf jede Aktion folgt die entsprechende Reaktion. Es entstehen Notwendigkeiten und andere Gewichtungen. Schon im nächsten Zug kann sich ein scheinbar falscher Strich doch als richtig erweisen, weil sich gestern letztendlich doch die richtige Farbe als falsch herausgestellt hat. Schließlich kommt das sich so entwickelnde Bild der Vorstellung viel näher, ohne ihr jedoch ähnlich sein zu müssen.

Galerie Blaugelbezwettl, Propstei 1, 3910 Zwettl, info@blaugelbezwettl.com , www.blaugelbezwettl.com

Aussender: Mag. Martin Anibas, info@blaugelbezwettl.com
Obmann Zwettler Kunstverein - ZVR: 848779417

Vom 25. Februar bis 4. März im Filmhaus Kino am Spittelberg

Der österreichischen Regisseurin (Herzausreisser, Ceija Stojka) ist bei den FrauenFilmTagen 2010 die erste Personale gewidmet. Seit Beginn ihres Filmschaffens in den 80er-Jahren ist Karin Berger eine kritische Filmschaffende, die Lebensgeschichten nachspürt und Frauen als Zeitzeuginnen porträtiert, deren Erfahrungen und Erlebnisse sonst in Vergessenheit geraten würden. Für ihr Engagement wurde sie mehrfach ausgezeichnet, u.a. 1993 mit dem Käthe Leichter-Preis für die Frauengeschichte der Arbeiterinnen- und Arbeiterbewegung sowie 2005 mit dem Anerkennungspreis des Landes Niederösterreich für besondere Leistungen auf dem Gebiet der Medienkunst/Sparte Dokumentarfilm. Zwischen 25. Februar und 4. März 2010 gibt es im Filmhaus am Spittelberg Gelegenheit, Dokumentarfilme der Regisseurin wieder zu sehen und anschließend mit ihr zu diskutieren.

www.karinberger.at , www.frauenfilmtage.at

FILMHAUS KINO AM SPITTELBERG, Spittelbergg. 3, 1070 Wien

Sonntag, 28. Februar 2010 um 15 Uhr:
KÜCHENGESPRÄCHE MIT REBELLINNEN
In dem mittlerweile zum Klassiker gewordenen Film erzählen vier Frauen von ihrem beherzten Widerstand gegen den physischen und psychischen Terror des Nationalsozialismus. Nach dem Film Podiumsdiskussion mit Karin Berger und Ko-Regisseurinnen über das Filmschaffen im Kollektiv.

Montag, 1. März 2010 um 19.30 Uhr
O! FORTUNA!
Drei filmische Miniaturen über das Mutter-Sein: Große Gefühle und viele, kleine Arbeiten.
CEIJA STOJKA
Das Porträt der Romní Ceija Stojka und gleichzeitig die Rekonstruktion eines Stückes österreichischer Geschichte. Nach dem Film Karin Berger im Gespräch mit Isabella Reicher, Filmkritikerin Der Standard und kolik.film

Mittwoch, 3. März 2010 um 21.30 Uhr
TRÄNEN STATT GEWEHRE
Am Maschinengewehr deckt Anni Haider den Rückzug der Schutzbündler im Februar 1934 im Goethehof in Kaisermühlen.
KEIN ORT FÜR SLOWENEN
Marija Olip aus Zell Pfarre/Sele Fara, Südkärnten, erinnert sich an ihre Kindheit auf dem Bauernhof und die Änderung ihres Lebens durch das NS-Regime. Nach dem Film Gespräch mit Karin Berger – privat

Aussender: Dr. Karin Berger, office@karinberger.at , www.karinberger.at

Am 24. Februar, 19.30 Uhr im Kinomalvier

Ö 2009, Ca. 90 Min.
Regie u. Drehbuch: Marco ANTONIAZZI
Kamera: Niko MAYR
Mit: Michael STEINOCHER, Volker SCHMIDT, Brigitte KREN, Sabrina REITER, Karl FISCHER u.a.

Bruderzwist im Fischgeschäft

Die Komödie „Kleine Fische“, die 2009 das Filmfestival Diagonale in Graz eröffnete, erzählt den Kampf des ungleichen Brüderpaares ums kleinunternehmerische Überleben mit viel Witz und einem kritischen Blick auf gesellschaftliche Verhältnisse in Zeiten der Globalisierung.

Die grundverschiedenen Brüder Martin (Michael Steinocher) und Kurt (Volker Schmidt), sehen einander beim Begräbnis des Vaters nach langer Zeit wieder.

Zögerlicher Nesthocker der eine, rebellisch-angeberischer Ausreißer der andere, stehen sie nun vor der schwierigen Aufgabe, den kleinen Fischladen der Eltern auf Vordermann zu bringen.

Martin will das Geschäft zu einem modernen, ökologisch bedachten Unternehmen umformen, engagiert sich in der Globalisierungskritik - nicht zuletzt, um damit der Studentin Karin (Sabrina Reiter) zu imponieren. Sein Bruder Kurt hingegen hat an derartigen „Weltverbesserungsideen“ wenig Interesse, umso mehr aber an Karin.

Entsprechend ist die Beziehung der Brüder von Misstrauen und Enttäuschung geprägt, bis sie allmählich merken, dass sie so verschieden nicht sind und einander durchaus ergänzen könnten …

Der 1972 in Bozen geborene Regisseur Marco Antoniazzi arbeitete zunächst als Kamera-Assistent und als Cutter. Doch in dieser Zeit wurde ihm klar, dass selber Filme machen wollte: "Es war mir zuwenig, nur mitzuarbeiten und Ideen anderer umzusetzen. So habe ich mich 1994 an der Filmakademie in Wien beworben - und wurde zum Glück aufgenommen.“ (Studium der Filmregie bei Peter Patzak). Er hat bereits rund zehn Kurzfilme („Das Kettenkarussell“, „Für einen Moment“, „Max & Mora“) gedreht und etliche Preise erhalten.

In einer Nebenrolle: der Ex-Wieselburger Karl FISCHER (Theaterengagements in Tübingen, Köln, Frankfurt, München, am Burgtheater; Film: „Ein echter Wiener“, „In drei Tagen bist du tot“, „Silentium“ u.a.; Fernsehen: 14 Donna Leon-Krimis, „Mutig in die neuen Zeiten“, „Der Briefbomber“ u.a.)

Anschließend: Diskussion mit Regisseur Marco ANTONIAZZI

Mittwoch, 10. März, 19.30 h:
Die Welt ist groß und Rettung lauert überall
Backgammon gegen Gedächtnisverlust: Bei einem Unfall in Deutschland verliert ein junger Exilbulgare nicht nur seine Eltern, sondern auch sein Gedächtnis. Sein Großvater holt ihn während einer Tandemfahrt in die alte Heimat zurück ins Leben. Romantisch-witzige, vielfach ausgezeichnete Verfilmung des autobiographischen Romans von Ilija Trojanow („Der Weltensammler“).

Aussender: Alfred Brandhofer, Filmklub Wieselburg
www.filmklub-wieselburg.at , ZVR: 407233590, klub@filmklub-wieselburg.at

Am 26. u. 27. Februar, 21 Uhr im Artefakt Mistelbach

26. Februar, 21.00 Uhr: „Diener for All“ mit Markus Traxler

Servus. Mein Name ist Buckel, James Buckel. Ich bin Diener aus Überzeugung und Leidenschaft. In meinem Leben dreht sich alles nur ums Dienen - das richtige Dienen. Denn eines ist klar – nur mit Dienen kommt man weiter. Neugierig geworden? Dann begleiten Sie mich auf meiner nächste Dienstreise: Reisen Sie mit mir in einen Kosmos, in dem man alles in den Dienst des Dienstes gestellt hat und begegnen Sie Menschen, Geschichten, Tieren, Institutionen – und sich selbst. Alle und alles stehen Ihnen zu Diensten, auch das allgegenwärtig Gemeine, das Teufel und Tod in seinen Schatten stellt. In seinem zweiten Programm bedient Kabarettist MARKUS TRAXLER alias James Buckel sein Publikum. „Unsere Gesellschaft besteht eigentlich nur mehr aus Dienstleistungen – doch wer wird dabei wirklich noch bedient?“, fragt sich Markus Traxler. Grund genug für den sprachgewandten Nachwuchskabarettisten dem wahren Dienen auf den Grund zu gehen. Mit Geistesblitz und Wortwitz nimmt er als Diener seine Berufung auf die kabarettistische Schaufel - vom Anfang bis zum Ende - von der Wiege bis zum Grab.

Dabei deckt er schier unglaubliche Dienstleistungen auf, übt sich schon im frühkindlichen Stadium als echter Diener und definiert die Sinnhaftigkeit des Dienens neu. „Ich garantiere meinem Publikum ungeahnte Einsichten in die wahren Tiefen unseres Lebens“, verspricht Markus Traxler augenzwinkernd, „und die Erkenntnis, dass schon ein bisschen Mehr an Dienen für persönliche Höhenflüge sorgen kann.“ Gschamster Diener.

27. Februar, 21 Uhr: „Unter Heuschrecken“ mit Paul Kosteletzky

Natürlich könnte man Paul Kosteletzky als Krisengewinner bezeichnen, ganz klar. Immerhin musste die Eppstein AG den für ihre Firmenfeier ursprünglich vorgesehenen Auftritt von Roland Düringer aus Einsparungsgründen absagen und stattdessen Paul Kosteletzky engagieren. Der hat jetzt aber ein Problem: Denn die Eppstein AG hat gerade die Hälfte ihrer Belegschaft rausgeschmissen und eigentlich spielt er ja nicht „für die Heuschrecken“, wie er sagt. Doch Paul Kosteletzky hat einen Plan ... Paul Kosteletzky hat in seinem zweiten Kabarettprogramm wieder ausreichend Gelegenheit, grandios zu scheitern. Immerhin versucht er nichts weniger als die Geburt des Universums aus dem Nichts zu erklären oder einen Arbeiter davon zu überzeugen, statt FPÖ grün zu wählen. Zwar singt er unfassbar subversive Protestlieder, wie das „Golfspielerbeleidigungslied“ oder „Mirjam Weichselbraun, du hast mein Leben zerstört“; im Zuge der Auseinandersetzungen mit dem Herrn von Riefenstein, Manager der Eppstein AG, und Toni Bichlböck, einem freigesetzten Arbeiter, verfängt er sich jedoch immer mehr in den Tentakeln einer Krake namens „Kapitalismus“, aus denen es kaum noch ein Entrinnen gibt. Ausgezeichnet mit dem Publikumspreis des Kleinkunstwettbewerbs "Freistädter Frischling 2009". Paul Kosteletzky lebt in Wien.

Eintritt: 12 Euro (Mitglieder 6 Euro), Kartenvorverkauf: Per e-mail: team@artefakt-kultur.at oder ab jetzt neu unter der Handynummer 0680/218 50 90 (Bitte Nachricht hinterlassen!)

Aussender / Infos: Verein ARTEFAKT der unabhängige Kulturverein, team@artefakt-kultur.at . Mehr Infos auf unserer Homepage: www.artefakt-kultur.at

Am 25. Februar, 19.30 Uhr im MuseumsQuartier Wien

Bilder und Texte mit einem Essay von Univ. Prof. Dr. Konrad Paul Liessmann, einer Analyse von Prof. Angelica Bäumer, und einem Statement von Dr. Gabriela Koschatzky-Elias. Vorwort: Gerald Brod, Fotos: René Prohaska, Layout: Martin Mildner. Mathematische Formeln, Zahlenrätsel - mARTina Schettina entführt ihr Publikum in die geheimnisvolle Welt der Zahlen. "Mich fasziniert die Nutzlosigkeit der mathematischen Spielereien - die Beschäftigung damit ist eine wunderbare Form des Egoismus", sagt die Künstlerin. Begeben Sie sich in Wort und Bild auf die Spuren seltsamer Zahlenrätsel, erleben Sie die Deutung von Fibonaccis Kaninchenproblem, spazieren Sie mit Euler über die Brücken der Stadt Königsberg oder erfahren Sie die mathematische Bedeutung des "Hexeneinmaleins" aus Goethes „Faust“. „Mathematik hat eine erotische Komponente.“

Buchinformationen: mARTina schettina: Mathemagische Bilder: erschienen Dez. 2009 im Vernissage Verlag Brod Media GmbH Wien, ISBN 978-3-200-01743-6-0. Vertrieb Mohr-Morawa Wien. Erhältlich ab Ende Jänner 2010 im Buchhandel. Preis 29,95 Euro

Buchpräsentation: Donnerstag, 25. Februar 2010 um 19.30 Uhr, einführende Worte: Univ. Prof. Dr. Rudolf Taschner , Ort: MQ - MuseumsQuartier - quartier21 – math.space, Museumsplatz 1 (Ovaltrakt e-5.4) 1070 Wien (am topographischen Höhepunkt des Wiener Museumsquartiers; beim Durchgang zur Breiten Gasse)

Aussender / Infos: Atelier Martina Schettina, Korneuburger Straße 64, 2103 Langenzersdorf, Tel 0699/1551 34 09, martina@schettina.com , www.schettina.com

Am 25. Februar, 19.30 Uhr in der Hauptschule Haag

Lichtbilder-Vortrag mit Prof. Dr. Heimo Cerny, Historiker
Ein Vortrag für alle Interessierten, damit wir gemeinsam stolz sein können auf das Mostviertel und unsere Vierkanter.

Der Most, die Birnbäume und die Vierkanter schrieben immer gemeinsame Geschichte. Damals über den Aufschwung des Mostes, heute als landschaftsprägende Elemente, welche die Moststraße unverwechselbar machen; auch wenn es unterschiedliche Wege zur heutigen Nutzung der Vierkanter gibt. Dieser Abend soll Überblick und Anregung für verschiedenste Nutzungen sein, Renovierungsbeispiele aufzeigen und für diese traditionelle Hofform Bewusstsein schaffen (nicht nur bei den Besitzern). Damit wir gemeinsam auf das Mostviertel und die Vierkanter stolz sein können.

Wir laden Sie herzlich zu diesem Vortragsabend ein und bitten Sie, sich aus organisatorischen Gründen dafür anzumelden. EINTRITT FREI! Musikalische Umrahmung: Harmonikaduo Theresia und Leopold Aichberger. Kulinarische Schmankerl der Haaager Bäuerinnen werden angeboten.

Aussender / Infos: für die VHS / Kulturamt der Stadtgemeinde Haag, i.A. Gertraud Illich-Edlinger, Stadtgemeinde Haag, Abt. Kultur und Volkshochschule, Sparkassestraße 3, 3350 Haag, Tel 07434/424 23-0, Fax 07434/424 23-21, gertraud.illich-edlinger@haag.gv.at , www.stadthaag.at

Am 25. Februar, 20 Uhr beim KulturDonnerstag im 9er

„ART-Genossen“ Die ersten Töne, die sie von einander hörten, waren vielstimmige Knurr-Laute ihrer Mägen. Das gemeinsame Premieren-Konzert besonderer Art verlief harmonisch. In einem Hinterzimmer eines Spittelberg-Lokals, nach Speis und Trank, ging es dann vollmundig ans tatsächliche Vorsingen. Das besiegelte die Freundschaft zwischen triovial und Tesak/Blazek endgültig. So trifft – mit Liedern zu fünft - alpenländische auf städtische Volksmusik.

A raunzende Harmonika, a terzlnde Geig‘n, a Pfiff vom Sax: Auf geht‘s! Gstanzl um Gstanzl reihen Julia Lacherstorfer und Christian Tesak aneinander. Ländlich. Städtisch. Vom Ottakringer Heurigen. Aus der Wiener U-Bahn. Auf Zuruf werden sogar Instrumente getauscht. Das Publikum reibt sich „Spanish Eyes“, staunt mit den Ohren. Saxofonist Horst Lackinger zieht an der Klampfn neue Saiten auf, Laura Wösch schrummt am Bass dazu. Zum Jodeln! Doch der Erzherzog Johann, der spürt den Rap. Da geht mit Gitarrist Martin Blazek dann die Snare Drum durch: „Where my gun explode, there is the gamsbock tot.“

Weitere Info www.triovial.at

Do 25. Februar, 20.00 Uhr, Einlass ab 18.00 Uhr, Eintritt: Euro 12,- Vvk. Euro 10,-

Aussender / Infos: 9er Café-Bar-Kegelbahn, Schlossstraße 6, 2124 Kreuzstetten, Tel 02263/38 902, office@9erbar.at , www.9erbar.at

©2007 - www.kulturmanager.at