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27.01.12
Kulturnews der Kulturvernetzung NÖ 27. Jänner 2012
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MITTEILUNGEN DER KULTURVERNETZUNG NÖ

1. Innere Führungskraft - So lassen Sie Ihre Ich-Marke strahlen

Am Dienstag, 14. Februar im Hotel Lengbachhof

2. Veranstaltungshinweise des Eventzentrum Eisenwurzen

Termine bunt gemischt aus dem inneren Ennstal

KULTURNEWS DER NÖ LANDESKORRESPONDENZ

1. „Frühlingserwachen" im Landesmuseum Niederösterreich

Naturgartenfest am 28. Jänner

EVENTS UND VERANSTALTUNGEN

1. „Feedback“ Rock pur

Am Samstag, 28. Jänner im dakig, Gänserndorf

2. „Venedig und Toskana“ Eine italienische Reise

Ausstellungseröffnung am Samstag 28. Jänner in der Galerie Untergrub

3. Kabarett: Joesi Prokopetz - "Übrigens! Aber das nur nebenbei."

Am Samstag, 28. Jänner 2012 im Donauhof Zwentendorf

4. Einladung zur Vernissage „Etüden für Fortgeschrittene“

Am Sonntag, 29. Jänner in der Galerie am Lieglweg

5. GWÖLB Live: FADO – der Blues Portugals mit Esquina de Alfama

Am Sonntag, 29. Jänner in Korneuburg

6. "That´s Jazz" startet Frühjahrssaison mit Monday-Session!

Am Montag, 30. Jänner im Salzstadl, Krems-Stein

7. Ateliergast Najem Wali - Engel des Südens

Am Dienstag, 31. Jänner Buchkontor Wien

8. Ausstellung „Industriedenkmäler in der Euroregion Pomoraví“

Noch bis 12. Februar im Barockschlössl Mistelbach

MITTEILUNGEN DER KULTURVERNETZUNG NÖ
Am Dienstag, 14. Februar im Hotel Lengbachhof

Beginn: 18:00 h

Die Kulturvernetzung NÖ, das BHW NÖ und die Volkskultur NÖ bieten ein in Modulen aufgebautes Weiterbildungsprogramm an. Dieses Programm besteht aus insgesamt zwölf Einzelmodulen und bietet zehn Abendseminare sowie zwei Tagesseminare zu Themen, die für die Arbeit von ehrenamtlichen MitarbeiterInnen in der Bildungs-, Kultur- und Gemeinwesenarbeit relevant sind.

Am 14. Februar findet das Seminar „Innere Führungskraft - So lassen Sie Ihre Ich-Marke strahlen“ unter der Leitung von Dr. Manfred Greisinger, www.ich-marke.com statt.

Inhalt:
Wer soll und darf das „rechte Maß“, die wesentlichen Markierungen Ihres Seins, bestimmen, wenn nicht Sie selbst?! Nur Nullen haben keine Ecken und Kanten. - Der Mensch in seiner Eigenheit, die Persönlichkeit, wird gegenüber reiner Fachkompetenz
als Karriere-Motor immer wichtiger. Die „Ich-Marke“ ist in aller Munde. Individualität, Selbstvertrauen und Enthusiasmus sind gefragt. Widmen Sie sich an diesem besonderen Impuls-Abend Ihrem (beruflichen) Ich und holen Sie sich wertvolle Anregungen, wie
Sie Ihre Ich-Marke stärken können, was Sie von Produkt- und Unternehmensmarken lernen können, womit Sie für die Öffentlichkeit interessant(er) werden, wie Sie Ihr Potenzial heben und markante Botschaften formen, und warum die entwickelte Ich-Marke Freiheit bedeutet. Es lohnt sich in die „Abgrenzung des eigenen Reviers“ zu investieren.

Termin und Ort:
Dienstag, 14. Februar 2012, 18 - 21 Uhr im Hotel Lengbachhof, Steinhäusel 8, 3033 Altlengbach

Kosten:
Das Seminar ist für Mitglieder und MitarbeiterInnen des BHW NÖ, der Kulturvernetzung NÖ und der Volkskultur NÖ sowie des F.E.N. kostenlos.
Nicht-Mitglieder bezahlen € 50,-/pro Person

Anmeldung:
Verbindliche Anmeldung bitte bei Stephanie Fülöp, 02639/25 52, seminaranmeldung@kulturvernetzung.at  

Alle Informationen sowie das detaillierte Programm befinden sich auch auf unserer Homepage www.kulturvernetzung.at

Aussender: Kulturvernetzung NÖ, office@kulturvernetzung.at

Termine bunt gemischt aus dem inneren Ennstal

Was ist los im inneren Ennstal — Woche 04
Volksmusikabend am Freitag, 27. Jänner 2012 in der Turnhalle Weyer
Mojito Night am Freitag, 27. Jänner 2012 im Fassl Weyer
Die Bremer Stadtmusikanten am Samstag, 28. Jänner 2012 im Egererschloss Weyer
Fasching in Unterlaussa am Samstag, 28. Jänner 2012 im Vereinssaal Unterlaussa


Aussender / Infos: Eventzenrum Eisenwurzen, Marktplatz 8, 3335 Weyer, Tel 07355/62 55-35, Fax 62 55-91, office@eventzentrum.at , www.eventzentrum.at

KULTURNEWS DER NÖ LANDESKORRESPONDENZ
Naturgartenfest am 28. Jänner

Den Frühling bereits im Winter zu genießen, lautet das Motto des „Frühlingserwachens" im Landesmuseum Niederösterreich in St. Pölten, das am Samstag, 28. Jänner, von 11 bis 18 Uhr über die Bühne geht. Bei diesem Naturgartenfest können sich die Besucher bei freiem Eintritt über „Natur im Garten", die Initiative von Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka, informieren und Tipps und Tricks für den „grünen Daumen" holen.

So gibt es von Experten Gartentipps über das naturnahe Gärtnern aus erster Hand, zum Beispiel über Nützlinge und den richtigen Baumschnitt. Die Partnerbetriebe von „Natur im Garten" präsentieren Keramik für Haus und Garten, Sonnenuhren, Nützlingshotels, Kräuterprodukte, Topfpflanzen, Frühlingsblüher, Biohanfbier, Marmeladen, Säfte und Obst; die Initiative „Tut gut!" lädt zu einem Ernährungsquiz. Neben der Sonderausstellung „Kraut & Rüben - Menschen und ihre Kulturpflanzen" warten auch Gewinnspiele für Groß und Klein mit attraktiven Preisen.

Höhepunkte des Tages sind die Feier der 10.000sten NÖ Gartenplakette mit Landeshauptmann-Stellvertreter Sobotka, Vorträge der ORF-Gartenprofis Karl Ploberger und Johannes Käfer sowie des Kräuterpfarrers Benedikt, ein großer „Natur im Garten"-Infostand mit Wissenswertem zum Thema Nützlinge und einer Plakettentauschaktion bzw. ein Gestecke-Workshop der LFS Unterleiten.

Spiel und Spaß für Kinder bieten das Kindermusiktheater „Leo, Garten, Superstar" mit dem Team Sieberer, Spiel- und Bastelstationen zu den Themen Nützlingsquartiere oder Kinderschminken, eine vom „Haubiversum" eingerichtete Kinderbackstube, Livebilder aus dem Mikroskop im Mikrolabor sowie der „alphabeTISCH" der Initiative „Zeit Punkt Lesen".

Nähere Informationen am NÖ Gartentelefon unter 02742/743 33 und www.naturimgarten.at/.

EVENTS UND VERANSTALTUNGEN
Am Samstag, 28. Jänner im dakig, Gänserndorf

Beginn: 20:30 h

Im dakig - der andere kulturverein im grenzbereich

Ein Abend in gemütlicher Club-Atmosphäre mit Highlights der rockigen 70er Jahre. Versetzen wir uns gemeinsam in die guten alten Zeiten, in denen noch klassische Gitarren-Riffs und musikalisches handwerkliches Können und keine Computer die Musikwelt dominiert haben …. Besetzung: Didier Dala  -  bass, voc, Horst Schimkowitsch  -  guit, voc, Konrad Frohner  -  guit, Joachim Franzberger  -  drums, voc

Eintritt:  Euro 10,-/12,-, Schüler u. Studenten  Euro 6,-

Aussender / Info: dakig – der andere kulturverein im grenzbereich, Inge Hauser, Bahnstrasse 33a (hinter LIBRO), 2230 Gänserndorf, www.dakig.at, inge.hauser@airwave.at

Ausstellungseröffnung am Samstag 28. Jänner in der Galerie Untergrub

Beginn: 15:00h
21.01. – 04.03.2012
Ölbilder, Aquarelle, Lithos, Radierungen, Skulpturen von Balluf, Anger, Goldammer, Tomasovsky,
Schweizer, Hettl, Schuster, Koblinger, Postmann, Janosch Slama u.v.a.

Zauberhafte Städte, herrliche Landschaften und die südliche Lebensart haben schon immer viele Künstler motiviert, diese Impressionen im Bild festzuhalten. Genießen Sie bei italienischem Wein und italienischer Musik den einmaligen Zauber der schönsten Werke zu diesem Thema.

In einem kleinen, verträumten Nest zwischen Stockerau und Hollabrunn befindet sich eine der besten und bekanntesten Galerien Niederösterreichs. Aus einem leerstehenden Dorfwirtshaus entstand ein kulturelles Zentrum, in dem bekannte arrivierte Künstler ebenso vorgestellt werden wie aufstrebende Talente. Die Galerie Untergrub in Untergrub bei Göllersdorf präsentiert seit 1982 bekannte in- und ausländische Künstler (z.B. Kumpf, Fuchs, Attersee, Hutter, Korab, Hrdlicka, Staudacher, Balluf, Dina Larot, Mel Ramos, Bruno Bruni, Paul Wunderlich, Erró, Brandner, Schweizer, Frantisek Batka u.v.a.). Genießen Sie und Ihre kunstinteressierten Freunde bei einem Gläschen Wein und in angenehmer Umgebung die vielen erstklassigen Kunstwerke, die hier geboten werden. Ein kleiner Umweg nach Untergrub lohnt sich.

Eröffnung 28.01., 15 Uhr, Ausstellungsdauer bis 4. März

Aussender / Info: Galerie Untergrub, 2013 Untergrub 32, Tel. 02954-2514, Horst Ziolkowski, www.galerie-untergrub.at. Öffnungszeiten: Fr./Sa./So./Feiertag 14 – 18 Uhr sonst nach telefonischer Vereinbarung

Am Samstag, 28. Jänner 2012 im Donauhof Zwentendorf

Beginn: 20:00h

Was? Ja!
Ist es jetzt eine Geschichte, die Prokopetz in seinem neuen Programm erzählt, oder sind es G`schichten und G`schichterln, die einem roten Faden folgend wie Perlen auf einer Kette aufgereiht sind? Oder ist es, wie man aus dem Titel „Übrigens!“ schließen könnte, nur ein einziger großer Zwischenruf? Oder ist es der Entwurf einer dialektischen kognitiven Hermeneutik oder geht es eh nur um Sex? Auf alle diese Fragen kann man nur mit: „Ja!“ antworten aber auch mit: „Nein!“
Eines jedoch steht fest: Es ist, sowohl in Inhalt als auch in Form, das reichhaltigste Programm, das Prokopetz je hingelegt hat. Reichhaltig auch, denn es kommen immerhin 3 neue Lieder vor, die Prokopetz selbst singt und sich auch selbst auf der Gitarre begleitet. Das Lied vom blöden Witz. Das Lied vom sinnlosen Gesicht. Und: Das Lied vom Leserbriefschreiber.
Vorverkauf: Gemeindeamt Zwentendorf, Restaurant Donauhof, Tankstelle Hummer, ADEG Haferl und unter www.oeticket.at
VVK:   € 17,--
AK:   € 21,--

Freier Eintritt für Jugendliche bis 18 Jahre, Schüler, Studenten und Präsenzdiener. (die ersten 20)

Ermäßigung: € 3,-- für Inhaber der 1424-Jugendkarte; 50% für Rollstuhlfahrer und ihre Begleitperson

Einlass: 19:00 Uhr Freie Platzwahl

Am Sonntag, 29. Jänner in der Galerie am Lieglweg

Sebastian Weissenbacher
Beginn: 17:00h

Launige Worte zur Ausstellung: Martin Praska

"Etüden für Fortgeschrittene: Fingerübungen, Anschlagsübungen, Pedalübungen. Das Bestimmen von Lauf und Tempus, das Zusammenspiel zweier oft viel zu linkischer Hände. Etüden sind die Stücke, die mir als Kind den Schweiß auf die Stirn getrieben haben – und ich bin sicher, nicht nur mir. Übungsstücke, unter den wachsamen Augen der ledigen, verbitterten Klavierlehrerin, jenseits jeden Verständnisses von wirklicher Harmonie ausgeführt, suggerieren allenfalls ein Zusammenspiel von Modellen, nicht jedoch von eigenwilliger, ausdruckstarker und wahrhafter Kunst, wie wir sie hier erleben dürfen. "

Julia-Rebecca Riedel


Ausstellung geöffnet vom 28.1.2012 – 11.3.2012 Besichtigung jederzeit.
Telefonische oder elektronische Anmeldung empfohlen (mit Ausnahme der Vernissage!).

Aussender/Info: Mag.Dr.Ursula Fischer, Lieglweg 23, 3040 Neulengbach, Tel: 02772 56363, Mobil: 0676 413 4647, ursula.fischer@utanet.at

Am Sonntag, 29. Jänner in Korneuburg


Mit Unterstützung der Sparkasse Korneuburg.
Karteninformation: Es sind noch Karten erhältlich (Stand Di., 17.01.2012, 14:42 Uhr).

Ob sich der Fado aus den Gesängen der portugiesischen Seeleute oder aus brasilianischen Musikstilen entwickelte, ist heute nicht mehr nachvollziehbar. Seinen Ursprung hat er jedenfalls in den Armenvierteln Lissabons, wo er zunächst in den anrüchigen Kneipen des Stadtteils Mouraria auftauchte.
Bis heute blieb der Fado auch die „Stimme des Volkes”, wenngleich Weltstars wie Mariza heute die herzzerreissende Musik Portugals in die größten Opernhäuser der Welt tragen.
Einen größeren Kreis an Zuhörern erschloß ab den 1940-ern erstmals Ikone Amalia Rodrigues (1920-1999), die „Königin des Fado”. An die 170 Schallplatten und ein gutes Dutzend Filme dokumentieren die großartige Arbeit des wohl größten Stars Portugals.
Die Instrumente (Gitarre = Viola und Laute = Guitarra Portuguesa) werden traditionell von Männern gespielt. Während sich der Gesang in touristisch geprägten Lokalen zumeist auf nur einen Gesangsdarbieter beschränkt, können in nicht-kommerziellen Fado-Zusammenkünften der Lissabonner sich bis zu einem Dutzend Anwesende spontan an einem Fado beteiligen. Dabei trägt jeder Sänger, gefolgt von einem Zwischenapplaus, inbrünstig eine Strophe mit seinem selbst ausgedachten Text bei.
Es ist guter Umgangston im nicht-kommerziellen Fadolokal, dass nicht nur lobende Zwischenrufe den Fado begleiten, sondern ein virtuos vorgetragener Fado niemals enden sollte, ohne dass deutlich einige Sekunden zuvor der Applaus des Publikums einsetzt.
Sämtliche Protagonisten haben noch niemals außerhalb Portugals musiziert, und freuen sich riesig auf die Tournee in Österreich!
Ivone Dias (Gesang), Graça Maria (Gesang), Lino Ramos (Gesang), Ricardo Mesquita (Gesang), Julia Garcia (Viola), Tiago Morna (Guitarra Portuguese).
Beginn: 20:30 Uhr (Einlass: 19:00 Uhr), Eintritt: € 14,00

Aussender/Kartenkauf: GWÖLB, Hauptplatz 20, 2100 Korneuburg, Mo-Mi 17:00 bis 24:00 Uhr, Do-Sa 17:00 bis 1:00 Uhr,Tel:02262 / 71 0 47, www.gwoelb.com

Am Montag, 30. Jänner im Salzstadl, Krems-Stein

Beginn: 19:30h
 
HEAVEN'S DELIGHT
 
Das ist pure Lebensfreude - auf die Bühne gezaubert von einer jungen Formation rund um den Komponisten António Dinis und die Sängerin Doris Egger.
Jazzig-soulige Stücke, funkiger Pop und gefühlvolle Balladen vom Feinsten!
 
Doris Egger, Gesang
António Dinis, Klavier
Valentin Bröderbauer, Gitarre
Dominik Völker, Schlagzeug
Robin Gadermaier, Bass
Matthias Weber, Trompete
Lukas Unerfusser, Trompete
Klaus Trappl, Saxophon
Richard Schwartz, Posaune
 
Aussender/Info: Verein "That´s Jazz", T: 0680 / 3258318, www.thatsjazz.at, info@thatsjazz.at, Salzstadl, Donaulände 32, 3504 Krems-Stein, www.salzstadl.at

Am Dienstag, 31. Jänner Buchkontor Wien

DEPENDANCE OST präsentiert: ATELIERGAST NAJEM WALI – ENGEL DES SÜDENS
Ort: Buchkontor, 1150 Wien, Kriemhieldplatz 1, www.buchkontor.at
Beginn: 19 UHR
Eintritt: frei
Eine Kooperation von Literaturhaus NÖ & Buchkontor
Najem Wali / Irak
„Die Reise nach Tell al-Lahm“ (2004), „Jussifs Gesichter. Roman aus der Mekka-Bar“ (2008), „Reise in das Herz des Feindes. Ein Iraker in Israel“ (2009), „Engel des Südens“ (2011), allesamt im Hanser Verlag und in der Übersetzung von Imke Ahlf-Wien erschienen, das ist nur eine Auswahl aus der umfassenden Produktion des irakischen Schriftstellers Najem Wali. In Basra (Südirak) geboren, studierte er deutsche Literatur an der Universität Bagdad. 1980 wurde er als "politisch Andersdenkender" und Kriegsgegner inhaftiert und gefoltert. Kurz nach Ausbruch des Irak/Iran-Krieges emigrierte Najem Wali nach Deutschland, in Hamburg schloss er sein Studium ab. In der Folge vazierte der Autor durch Europa, lebte in Spanien, Großbritannien und Italien, heute ist er in Berlin beheimatet, arbeitet als freier Autor und Journalist und ist Kulturkorrespondent der bedeutendsten arabischen Tageszeitung Al Hayat.
Najem Wali ist einer der wichtigsten Schriftsteller der arabischen Gegenwartsliteratur, sein Werk wird in verschiedene Sprachen übersetzt, 2009 wurde er mit dem American Jewish Press Association Award ausgezeichnet. Der jüngste Roman, Engel des Südens, ist fesselnde, irritierende und packende Literatur, der "aufrichtige Versuch, die Vergangenheit des Iraks aufzuarbeiten und sich der Wahrheit hinter Krieg und Vertreibung anzunähern." (NZZ) Mit klarem Blick und radikal, der Poesie weitgehend entkleidet, erzählt Wali und läßt sein Alter Ego, Harun Wali, sagen: "Das Hauptproblem der Historiker besteht darin, daß sie sich nur für Tatsachen interessieren, während die Schriftsteller die Wirklichkeit wiedergeben wollen. Und so sind es denn auch die Schriftsteller, die die wahre Geschichte von Generation zu Generation überliefern."

Aussender: Wolfgang Kühn, T:0664 / 4327973, www.ulnoe.at

Noch bis 12. Februar im Barockschlössl Mistelbach

Begonnen hat die technische Revolution schon vor etwa 200 Jahren und vor etwa 100 Jahren war es, da wurden viele der „Industriedenkmäler“ geschaffen, die heute (fast) immer durch den „Fortschritt“ der technischen Entwicklung ihrer Aufgabe enthoben, oft dem Verfall preisgegeben wurden. Manche dieser Vorreiter der industriellen Revolution wären heute noch betriebsfähig, viele aber sind mehr oder weniger zur Ruine geworden.

Im Vorjahr hat „rrajm“ in Brno, die „Regionale Entwicklungsagentur Südmähren“ in Brünn, die Fotografen Petr Lazárek, Jan Halady und Ferdinand Altmann eingeladen, diese oft denkmalwürdigen Anlagen zu dokumentieren. Vom Wasserkraftwerk Veseli nad Moravu, den verschiedenen Wassermühlen in Býkovice, Slup, Boskovice und Gaweinstal, den Windmühlen in Ruprechtov, Starý Poddvorov, Rudice und Retz, dem Rundziegelofen in Neubaukreuzstetten, bis zu den Brücken, Viadukten und Aquädukten in Südmähren und Laa sind ganze Serien von Aufnahmen entstanden.

Aus den doch künstlerischen Fotografien wurde eine sehenswerte Ausstellung gestaltet, die vorerst in Brünn und einigen anderen Städten Südmährens, dann in Drasenhofen und Poysdorf zu sehen war. Und jetzt ist diese Ausstellung bis 12. Februar 2012 auch im Barocksschlössl Mistelbach zu sehen.

Öffnungszeiten: Mittwoch 9-12 Uhr, Samstag, Sonntag 14-18 Uhr und auf Anfrage bei Ferdinand Altmann, Tel 0676/487 73 95

Aussender: Ferdinand Altmann, Kulturbund Weinviertel

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